Für wen das hier gedacht ist
Zwei Situationen kommen besonders häufig vor. Beide haben mit dem gleichen Thema zu tun: sich selbst ehrlich begegnen — und daraus den nächsten Schritt ableiten.
Du führst andere — und willst dir selbst ehrlich begegnen.
Du trägst Verantwortung, triffst jeden Tag Entscheidungen für Menschen und Ergebnisse. Nach außen hin funktioniert das. Innen merkst du, dass du dich selbst manchmal aus dem Blick verlierst — deine Kraftquellen, deine Werte, die Fragen, die wirklich offen sind.
Du stehst gerade zwischen zwei Kapiteln deines Lebens.
Ein beruflicher Wechsel, eine Phase der Neuorientierung, eine Lebenssituation, die sich verändert hat. Vieles, was früher klar war, ist es nicht mehr. Du suchst keinen Ratgeber, der dir sagt, wohin — sondern einen Raum, in dem du selbst zu den Antworten kommst, die tragen.
Beide Situationen bekommen bei mir den gleichen Ernst und die gleiche Sorgfalt. Ob du als Führungskraft einen blinden Fleck aufdecken willst oder als Mensch in einem Umbruch Orientierung suchst — die Arbeit funktioniert in beide Richtungen mit der gleichen Methode und derselben Haltung.
Meine Haltung
Ich arbeite systemisch. Das heißt: Ich schaue mit dir auf die Zusammenhänge, in denen du stehst — nicht nur auf dich als isolierte Person. Deine Rollen, deine Beziehungen, deine Werte, dein innerer Druck, dein äußerer Kontext. Alles gehört zum Bild.
Zwei Dinge sind für mich nicht verhandelbar:
- Keine Vergleiche. Ich vergleiche dich nicht mit anderen. Und ich arbeite nicht gegen dich, indem ich dich gegen ein Ideal halte.
- Keine Urteile. Was du mitbringst, ist Material — keine Anklageschrift. Wir schauen, was ist. Nicht, was sein sollte.
Daraus wird ein Raum, in dem sich Dinge zeigen dürfen, die du sonst eher wegräumst. Und in dem du Stärken wiederentdeckst, die in der Alltagshektik leise geworden sind.
— Tim Zeitzen
Eine Geschichte, stellvertretend
Eine Führungskraft kam mit einer Frage zu mir, die oberflächlich klar wirkte: Soll ich bei meinem Arbeitgeber bleiben oder wechseln? Drei Sitzungen später war die eigentliche Frage eine andere. Es ging nicht um den Arbeitgeber. Es ging um eine Entscheidung, die sie vor zehn Jahren getroffen hatte — gegen einen Werte-Pfad, der ihr wichtig war — und die sie seither im Hintergrund trug, ohne es zu benennen.
Was wir gemacht haben, war keine Beratung im klassischen Sinn. Wir haben diesen Wertekompass sichtbar gemacht — in Sprache, in Bildern, in konkreten Situationen. Die Entscheidung, die sie am Ende getroffen hat, war nicht die, mit der sie gekommen war. Aber es war die, die sich richtig anfühlte, weil sie nicht mehr gegen sich selbst entschieden hat.
Diese Geschichte ist anonymisiert — der Kern ist echt. Er zeigt, was in der Arbeit oft passiert: Die Frage, mit der jemand kommt, ist selten die Frage, um die es am Ende geht. Und genau dafür ist der Raum da.
Wie ich arbeite
Ich arbeite mit einer Kombination aus systemischen Fragen, Werte- und Stärkenarbeit, und — wo es hilft — strukturierten Reflexionsformaten. Was wir konkret in unseren Sitzungen tun, hängt davon ab, was du brauchst.
- Videocall — per Teams oder Zoom, bundesweit und international.
- Vor Ort — auf Wunsch in Bremen, Hamburg oder im norddeutschen Raum. Auch ein Spaziergang kann der richtige Rahmen sein.
- Sprache — Deutsch oder Englisch, je nachdem, worin du dich ehrlicher ausdrücken kannst.
- Vertraulichkeit — alles, was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Ohne Ausnahme.
Was Coaching bei mir nicht ist
Coaching ist keine Psychotherapie. Ich bin kein Therapeut und keine psychologische Beratung. Wir arbeiten an Orientierung, Klarheit, Werten, Stärken und Entscheidungen — nicht an der Behandlung psychischer Erkrankungen.
Wenn du dich aktuell in einer akuten psychischen Krise befindest, mit Depressionen, Angststörungen, Trauma oder ähnlichem kämpfst — dann ist die richtige erste Adresse dein Hausarzt, eine psychotherapeutische Praxis oder in akuten Fällen die Telefonseelsorge (0800 111 0 111). Ich arbeite gerne mit dir parallel zu oder nach einer solchen Begleitung — aber nicht an ihrer Stelle.
Und kein Verkaufsgespräch in Coaching-Verkleidung. Wenn wir nach dem Erstgespräch merken, dass ich nicht der richtige Gesprächspartner für dich bin, sage ich das offen und nenne — falls ich jemanden kenne — eine Richtung, in die du schauen kannst.
Angebote
Drei Formate, die unterschiedlich tief gehen. Welches zu dir passt, klären wir im Erstgespräch — nicht vorher.
Erstgespräch
Der Startpunkt. Wir schauen zusammen, was dein Anliegen ist, was du dir von Coaching erhoffst und ob wir auf einer Ebene arbeiten können, die für dich trägt. Kein Druck, kein Verkaufsgespräch — ein echtes Gespräch.
Wenn wir danach beide Lust haben, weiterzugehen, überlegen wir, welches der beiden Formate unten zu dir passt. Wenn nicht, trennen wir uns ohne Umschweife. Beides ist okay.
Strength Sprint
Ein einzelnes, tiefes Gespräch zu einer konkreten Frage. Geeignet, wenn du vor einer Entscheidung stehst, eine Situation sortieren willst oder einen ehrlichen Blick von außen brauchst, ohne dich auf einen längeren Prozess festzulegen.
Du bekommst am Ende nicht „die" Antwort — aber einen klareren Blick auf die Frage und auf das, was du wirklich dazu schon weißt.
Strength Journey
Fünf Sitzungen, die aufeinander aufbauen. Für tiefere Klärungs- und Entwicklungsprozesse — Wertekompass, Stärken, innere Rolle, blinde Flecken, nächster Schritt. Zwischen den Sitzungen hast du Zeit, zu arbeiten, zu merken, zu sacken.
Dieses Format ist bewusst länger. Manche Fragen brauchen Wiederholung, nicht Geschwindigkeit.
Zu Honoraren: Meine Preise sind individuell und hängen vom Kontext ab — ob du als Privatperson kommst oder deine Firma das Coaching trägt, macht einen Unterschied. Das besprechen wir offen im Erstgespräch.
Häufige Fragen
Ich weiß noch nicht genau, was ich bearbeiten will. Ist das ein Problem?
Nein. Das ist sogar häufig der Startpunkt. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was unter dem Diffusen liegt. Du musst die Frage nicht fertig formuliert mitbringen.
Kann ich mit beruflichen und privaten Themen gleichzeitig kommen?
Ja. Menschen sind nicht zwei Hälften. Oft zeigt sich auch, dass eine berufliche Frage an einen privaten Wert gekoppelt ist — und umgekehrt. Beides darf im Raum sein.
Wie lief das bei der Führungskraft aus der Geschichte oben aus?
Sie ist geblieben — aber mit einer anderen Rolle und einem eigenen Nebenprojekt, in dem der zehn Jahre lang leise gehaltene Werte-Pfad wieder Platz bekam. Die ursprüngliche Entweder-Oder-Frage löste sich auf, als klar wurde, dass es nicht der Job war, der fehlte.
Muss ich vor Ort sein?
Nein. Die meiste Arbeit läuft per Videocall und funktioniert darüber sehr gut. Wer in Bremen oder Hamburg lebt und es vorzieht, kann auch vor Ort kommen — oder wir gehen eine Stunde spazieren. Wähle, was dir erlaubt, offen zu sein.
Was, wenn es nach dem Erstgespräch nicht passt?
Dann passt es nicht, und das ist okay. Ein Erstgespräch ist genau dafür da: herauszufinden, ob die Chemie und die Art der Arbeit für dich tragen. Wenn nicht, verlierst du nichts außer 15–20 Minuten.
Erstgespräch vereinbaren
15–20 Minuten, kostenlos, per Videocall. Im Formular einfach „Erstgespräch" wählen — dann weiß ich, in welchem Rahmen wir uns treffen.
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